Landraub -
 Filmvorführung und Diskussion

Der Film „Landraub“ thematisiert das Vorgehen von Großinvestoren, die großflächig fruchtbaren Ackerboden aufkaufen. Dies geschieht vor allem im Globalen Süden und ist im Englischen auch als „land grabbing“ bekannt. Von Landraub ist die Rede, wenn Menschenrechte, Arbeitsrechte und Umweltgesetze umgangen werden, gegen den Willen der ansässigen Bevölkerung vorgegangen wird, und/oder ökologische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen ignoriert werden. Die negativen Auswirkungen, die dies auf die Bevölkerungen vor Ort hat, stellt der Film in eindrucksvollen Bildern dar und zeigt gleichzeitig, welche Interessen und Argumente seitens der Investoren bestehen: Vertreibung, Versklavung und der Verlust der wirtschaftlichen Grundlagen auf der einen Seite sowie gesundes Wirtschaften, Sicherung der Nahrungsversorgung und Wohlstand für alle auf der anderen Seite. Kurt Langbein zeigt mit seinem Film, wie verheerend sich die Agrarindustrie, im Vergleich zur bäuerlichen Landwirtschaft, auf die Umwelt auswirkt und wie diese durch Agrarprogramme der EU gefördert wird, während sich Super-Reiche ihre Investitionen mit Hilfe von Entwicklungshilfe-Geldern absichern.

Im Anschluss an den Film gibt es die Gelegenheit, die brandenburgische Erzeuger-Konsumentengenossenschaft Ökonauten eG kennenzulernen, die sich aktiv für Land in Bürgerhand einsetzt. Dazu wird René Tettenborn einen kurzen Überblick geben und Bezug auf hiesige Bodennutzungs- und -eigentumsverhältnisse und verschiedene Landwirtschaftsmodelle nehmen. Mit Ihnen möchten wir diskutieren, welche Möglichkeiten wir persönlich haben, um eine gerechtere und ernsthaft nachhaltige Landwirtschaft mitzugestalten.

Rene Tettenborn ist Gründungsmitglied und Teil des ehrenamtlichen Vorstandes der Ökonauten eG. Erste Berührungspunkte mit dem Thema Landgrabbing hatte er während seiner wissenschaftlichen Tätigkeit. Bei den Ökonauten ist er Teil des Projektentwicklungsteams und beschäftigt sich dort mit den täglichen Herausforderungen und Chancen der kleinteiligen Landwirtschaft. Parallel ist er als Klimaschutzmanager und im Bereich Elektromobilität tätig.

 

Schöneiche beginnt mit LED-Umstellung bei Straßenlaternen

Laut einer Meldung der MOZ beginnt jetzt die Umstellung der Schöneicher Straßenlaternen auf LED-Lampen. Noch 2017 sollen in zwei Schaltkreisen die alten Natrium-Dampf-Lampen gegen LEDs getauscht werden. Der erste Schaltkreis befindet sich in der Friedensstraße 3, angeschlossen sind Mozartstraße, Hasensprung, Wildkanzelweg, Pirschweg, Heinrich-Mann-Straße, Fritz-Reuter-Straße, Triftweg, Friedensstraße, Krummenseestraße zwischen Friedrich-Ebert- und Fritz-Reuter-Straße. Der zweite Schaltkreis liegt in der Friedrichshagener Straße 65. Dort angeschlossen sind Birkenweg, Bunzelweg, Werner-Seelenbinder-Straße, Ludwig-Jahn-Straße, Friedrichshagener Straße, Friedrich-Ebert-Straße zwischen Krummenseestraße und Friedrichshagener Straße, Krummenseestraße zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Werner-Seelenbinder-Straße.

Bürgermeister Ralf Steinbrück greift damit eine alte grüne Idee auf, vielen Dank dafür!

Stammtisch: Nach der Wahl

Liebe Nachbarn,

zu unserem traditionellen Nach-Wahl-Stammtisch wollen wir das Wahlergebnis besprechen. Was  bringt es, ist es gut oder schlecht? Welche Chancen gibt es, welche Risiken?

Sollen Grüne mitregieren und wenn ja, zu welchen Bedingungen?

Wir treffen uns wie immer am letzen Mittwoch, also am 27.9. ab 19 Uhr im Café der Kugi.

Filmvorführung: Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Al Gore

Liebe Freunde und Nachbarn,

wir möchten Euch herzlich zu einer Vorführung von „Immer noch eine unbequeme Wahrheit – unsere Zeit läuft“, dem neuen Film von Al Gore, einladen. Anschließend gibt es eine Diskussion mit Dr. Michael Weltzin, Referent für Klimapolitik und ökonomische Instrumente der Umweltpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen.

Termin Freitag 22.9. um 17.15 Uhr im Kino Union in Berlin-Friedrichshagen

Trailer

Tickets

2006 machte der frühere US-Vizepräsident Al Gore mit seinem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ die Öffentlichkeit auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam und erhielt dafür den Friedensnobelpreis. Im zweiten Teil seines Films will Al Gore sowohl auf die Veränderungen der vergangenen zehn Jahre aufmerksam machen: einerseits auf die Veränderungen des Weltklimas, welche durch extreme Wetterphänomene direkt spürbar sind, andererseits auf konkrete Alternativen im Bereich erneuerbare Energien und ökologischer Transformation.

 

Clemens Rostock zur Wahl in der MOZ – Video und Artikel

Clemens Rostock (Foto: Grüne Brandenburg)

Unser Direktkandidat, Clemens Rostock,  wirbt für eine bessere Bundespolitik. Das bedeutet für ihn unter anderem die Bekämpfung von Kinderarmut, die Einführung einer Garantierente, eine Landwirtschaft ohne Tierquälerei und Trinkwasserbelastung. Und einen öffentlichen Nahverkehr, der funktioniert.

Er hat der MOZ einen Videokommentar gegeben, den man hier ansehen kann: http://www.moz.de/galerie/uebersicht/g3/902/620476/

Den dazugehörigen Artikel findet man hier: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1600251

Toni Hofreiter kommt nach Neuenhagen

Der Fraktionsvorsitzende der bündnisgrünen Bundestagsfraktion, Anton Hofreiter, kommt am 2. September nach Neuenhagen und liest aus seinem Buch „Fleischfabrik Deutschland“. Die Lesung beginnt um 15 Uhr im Bürgerhaus Neuenhagen. Neben der Lesung soll auch über die aktuelle Situation in der Landwirtschaft in Deutschland und in Märkisch-Oderland diskutiert werden. An der Diskussion nimmt auch Jan Sommer, Bio-Bauer und bündnisgrüner Direktkandidat für Märkisch-Oderland, teil. Zu Lesung und Diskussion lädt der Kreisverband Märkisch-Oderland herzlich ein. Anschießend geht es ab 17.30 Uhr ins Naturschutzcamp Neuenhagen. Dort wird ein hauptberuflich tätiger Imker über das Bienensterben berichten. Es besteht die Möglichkeit der Honigverkostung.

• Was: Lesung und Diskussion zum Thema Landwirtschaft und Artenvielfalt mit Toni Hofreiter
• Wann: 02. September 2017 ab 15.00 Uhr
• Wo: Bürgerhaus Neuenhagen, Hauptstraße 2, 15366 Neuenhagen bei Berlin

Anmeldung erbeten unter info@gruene-mol.de oder  03341 / 215600