Protestwanderung gegen Tagebauschäden am 7. Januar von Kerkwitz nach Taubendorf

Wir werden uns auch im neuen Jahr am Widerstand gegen den umweltschädlichen Braunkohletagebau in der Lausitz beteiligen und laden dazu ein, gemeinsam nach Kerkwitz zu fahren.

TREFFPUNKT: S-Bahnhof Rahnsdorf, Abfahrt nach Erkner 10.34 Uhr, erster Wagen oder Bahnhof Erkner, Abfahrt Richtung Frankfurt/Oder 10.57 Uhr, vordere Treppe

Bitte meldet euch bis 5. Januar, wenn ihr auf einem Brandenburg-Ticket mitfahren wollt.

Sternmarsch Januar 2016 / Foto: Max Becker

Aus einem Rundbrief der GRÜNE LIGA Umweltgruppe Cottbus:

Protestwanderung gegen Tagebauschäden am 7. Januar von Kerkwitz nach Taubendorf

Für Sonntag, den 7. Januar laden Anwohner und Umweltgruppen zu einer Protestwanderung gegen Tagebauschäden ein. Am traditionellen Termin des Sternmarsches gegen neue Tagebaue gibt es in diesem Jahr eine Winterwanderung von Kerkwitz nach Taubendorf.

„Nach zehn Jahren erfolgreichen Widerstands gegen die Abbaggerung von Kerkwitz, Atterwasch und Grabko wollen wir weiter zusammenhalten. Der Grundwasserentzug bedroht nach wie vor die Seen, Wälder und Schutzgebiete, die unsere Region lebenswert machen. Die Schäden nehmen seit Jahren zu und werden mit jedem Meter Tagebaufortschritt stärker.“ sagt Christian Huschga aus Atterwasch.

Der Tagebau Jänschwalde droht zudem bis auf wenige Meter an Taubendorf heranzurücken. Die Gemeinde Schenkendöbern fordert in einem Brief an die Landesplanungsbehörde einen größeren Abstand des Tagebaues zum Dorf, um die Bewohner vor Lärm und Staub zu schützen. Eine Ausdehnung des Tagebaus bis Taubendorf wäre zudem nur durch die Enteignung privater Waldgrundstücke durchsetzbar – in den Zeiten der Energiewende ein absurder Vorgang.

Treffpunkt zur Wanderung ist um 13:00 Uhr am „Dreieck“ in der Ortsmitte in Kerkwitz. Die Anreise nach Kerkwitz ist auch mit der Bahn möglich. Die 4,5 Kilometer lange Strecke führt zur Taubendorfer Mahnglocke. Dort erwarten die Teilnehmer heiße Getränke, Kuchen, Informationen und Gespräche. Veranstalter der Wanderung sind die Agenda 21 der Gemeinde Schenkendöbern und die GRÜNE LIGA Umweltgruppe Cottbus.

 

Grüner Stammtisch

Grüne – bürgerlich, links oder was?
Bündnis 90/Die Grünen verhandeln gerade auf Bundesebene über eine bürgerliche Koalition. Andere wünschen sich uns lieber als Teil eines linken Blocks zusammen mit SPD und Linken. Wo seht Ihr uns, wo wollen wir als Grüne hin? Alle Mitglieder stimmen übrigens über die Teilnahme an der Koalition ab, wie auch schon über die Spitzenkandiaten. Wie wünscht Ihr Euch die Grünen?
Lasst uns darüber sprechen, am Mittwoch, den 29. November zu unserem letzten Stammtisch 2017, ab 19 Uhr im Café der KuGi.

Kulturtipp: Klassik um Sechs 2017 / 5

Samstag, 18. November 2017, 18 Uhr

Ehem.Schloßkirche Schöneiche

Percussion Duo „Double Beats“

Werke von Bach, Rachmaninoff, Dorman, Reich, Piazzolla

Eintritt 12 €

Vorverkauf im Heimathaus Mi-Sa 11-16 Uhr, So 13-18 Uhr · Tel. 030 / 64 911 05 und unter klassikumsechs@web.de

Das Schlagzeug-Duo ‚DoubleBeats‘ entführt sein Publikum in die spektakuläre Welt der Percussion. Auf ihren Schlaginstrumenten bietet es den Zuschauern einen rhythmisch – melodischen Klangkosmos von unwiderstehlicher Prägnanz.
Von Bach bis Piazzolla kommt jeder auf seine Kosten.

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Percussion Duo „DoubleBeats“

Ni Fan und Lukas Böhm

spielen an Marimbaphon und diversen Schlagzeugen

Werke von Avner Dorman, Steve Reich, und Liu Heng, sowie eigene Bearbeitungen einer Auswahl von Goldberg-Variationen von Bach,

Prélude von Rachmaninoff, Etüden von Chopin, Marimba Spirituals von Minoru Miki und Tango von Piazzolla

neue CDs erhältlich

Das Percussion-Duo „DoubleBeats“ wurde 2012 von Ni Fan (*1989 Peking) und Lukas Böhm (*1990 Flensburg) während des Studiums an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin gegründet. Ihrer Lehrer sind Li Biao (einem der renommiertesten Percussion-Solisten weltweit), Rainer Seegers (Solopauker der Berliner Philharmoniker) sowie Franz Schindlbeck (erster Schlagzeuger der Berliner Philharmoniker). Ihr nationales Debüt gaben sie mit dem „Goldrush-Concerto“ von J. ter Veldhuis für zwei Schlagzeugsolisten und Orchester (Ltg.Sean Edwards) im Konzerthaus Berlin.

Beide Musiker sind als Solisten bereits preisgekrönt. Das Duo steht am Anfang einer vielversprechenden Karriere: es debütierte international bei der International Percussion Ensemble Week Bjelovar in Kroatien, 2012 wurde es als Nachwuchskünstler des Jahres beim International Mercedes-Benz Music Festival China vorgestellt, wo es in der Konzerthalle des „National Centre for the performing Arts“ mit Standing Ovations und ausgezeichneter Presse gefeiert wurde. Seither spielen sie regelmäßig Konzerte u.a. auf Einladung der Akademie für weiterbildende Studien, der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Landesmusikrats Berlin. Als Stipendiaten von Live Music Now gaben sie allein im Jahr 2013 bereits über 20 Konzerte und engagieren sich so u.a. für Kinder- u. Jugendprojekte mit meist integrativem Charakter.
Ihr Repertoire reicht von Bach bis zu zeitgenössischer Musik und beinhaltet traditionelles wie modernes Instrumentarium.

Sie sind ganz aktuell Gewinner des Universal Marimba Competition Belgium 2017.

Grüner Stammtisch

Wir haben in Schöneiche 7,6 % der Stimmen erhalten, 0,3 % mehr als 2013. Jetzt machen wir wieder lokal weiter. Im Moment gibt es immer neue Bebauungsvorhaben – Berliner Straße Nord, Amselhain, Tasdorfer Str., teilweise auf Waldgrundstücken. Was halten Sie davon? Wie soll sich der Ort weiterentwickeln? 

Haben Sie andere Themen, die Ihnen am Herzen liegen? Zum Beispiel: Unser Bienen-Beschluss wurde zwar angenommen, aber vorher ziemlich zahnlos gemacht. Der WSE baut Wasserzähler ein, die alle acht Sekunden den Zählerstand per Funk übertragen. Wir suchen Grundstücke in Schöneiche, die man aufforsten kann und einen Ort für eine weiterführende Schule. Sprechen Sie mit uns, bringen Sie sich ein!

Kommen Sie zum Stammtisch am Mittwoch, den 25. Oktober ab 19 Uhr im Café der Kulturgießerei. 

Filmvorführung LANDRAUB mit anschließender Diskussion

Mehr als 30 Zuschauer waren zur Vorführung gekommen, zu der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schöneiche mit der Böllstiftung eingeladen hatte. Bei der anschließenden Diskussion, die Kora Rössler von der Böllstiftung moderierte und zu der Rene Tettenborn, Gründungsmitglied und Teil des ehrenamtlichen Vorstandes der Ökonauten eG, als Referent und Experte gekommen waren, wurden unter anderem die Auswirkungen der Landknappheit auch in Brandenburg thematisiert.

Foto: Anna Kruse

Landraub -
 Filmvorführung und Diskussion

Der Film „Landraub“ thematisiert das Vorgehen von Großinvestoren, die großflächig fruchtbaren Ackerboden aufkaufen. Dies geschieht vor allem im Globalen Süden und ist im Englischen auch als „land grabbing“ bekannt. Von Landraub ist die Rede, wenn Menschenrechte, Arbeitsrechte und Umweltgesetze umgangen werden, gegen den Willen der ansässigen Bevölkerung vorgegangen wird, und/oder ökologische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen ignoriert werden. Die negativen Auswirkungen, die dies auf die Bevölkerungen vor Ort hat, stellt der Film in eindrucksvollen Bildern dar und zeigt gleichzeitig, welche Interessen und Argumente seitens der Investoren bestehen: Vertreibung, Versklavung und der Verlust der wirtschaftlichen Grundlagen auf der einen Seite sowie gesundes Wirtschaften, Sicherung der Nahrungsversorgung und Wohlstand für alle auf der anderen Seite. Kurt Langbein zeigt mit seinem Film, wie verheerend sich die Agrarindustrie, im Vergleich zur bäuerlichen Landwirtschaft, auf die Umwelt auswirkt und wie diese durch Agrarprogramme der EU gefördert wird, während sich Super-Reiche ihre Investitionen mit Hilfe von Entwicklungshilfe-Geldern absichern.

Im Anschluss an den Film gibt es die Gelegenheit, die brandenburgische Erzeuger-Konsumentengenossenschaft Ökonauten eG kennenzulernen, die sich aktiv für Land in Bürgerhand einsetzt. Dazu wird René Tettenborn einen kurzen Überblick geben und Bezug auf hiesige Bodennutzungs- und -eigentumsverhältnisse und verschiedene Landwirtschaftsmodelle nehmen. Mit Ihnen möchten wir diskutieren, welche Möglichkeiten wir persönlich haben, um eine gerechtere und ernsthaft nachhaltige Landwirtschaft mitzugestalten.

Rene Tettenborn ist Gründungsmitglied und Teil des ehrenamtlichen Vorstandes der Ökonauten eG. Erste Berührungspunkte mit dem Thema Landgrabbing hatte er während seiner wissenschaftlichen Tätigkeit. Bei den Ökonauten ist er Teil des Projektentwicklungsteams und beschäftigt sich dort mit den täglichen Herausforderungen und Chancen der kleinteiligen Landwirtschaft. Parallel ist er als Klimaschutzmanager und im Bereich Elektromobilität tätig.

 

Schöneiche beginnt mit LED-Umstellung bei Straßenlaternen

Laut einer Meldung der MOZ beginnt jetzt die Umstellung der Schöneicher Straßenlaternen auf LED-Lampen. Noch 2017 sollen in zwei Schaltkreisen die alten Natrium-Dampf-Lampen gegen LEDs getauscht werden. Der erste Schaltkreis befindet sich in der Friedensstraße 3, angeschlossen sind Mozartstraße, Hasensprung, Wildkanzelweg, Pirschweg, Heinrich-Mann-Straße, Fritz-Reuter-Straße, Triftweg, Friedensstraße, Krummenseestraße zwischen Friedrich-Ebert- und Fritz-Reuter-Straße. Der zweite Schaltkreis liegt in der Friedrichshagener Straße 65. Dort angeschlossen sind Birkenweg, Bunzelweg, Werner-Seelenbinder-Straße, Ludwig-Jahn-Straße, Friedrichshagener Straße, Friedrich-Ebert-Straße zwischen Krummenseestraße und Friedrichshagener Straße, Krummenseestraße zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Werner-Seelenbinder-Straße.

Bürgermeister Ralf Steinbrück greift damit eine alte grüne Idee auf, vielen Dank dafür!