grüner Stammtisch im Februar

Grüner Stammtisch am 28. Februar um 19 Uhr im Café der Kulturgießerei Schöneiche

mit René Tettenborn, Mitglied im Vorstand der Ökonauten eG und Klimamanager und vielen Schöneichern und Nachbarn

Zu unserem Stammtisch mit dem Vorstandsmitglied der Ökonaten eG waren bei frostiger Kälte einige Interessierte gekommen. René erzählte sehr interessant von der Genossenschaft, ihren ersten ERfolgen und Rückschlägen. Einige Besucher entschlossen sich gleich der GEnossenschaft beizutreten. Hier das Beitrittsormular, mehr auf der Seite der e.G.

Zum Thema Landgrabbing empfahl René dieses Feature im Deutschlandfunk.

Der bündnisgrüne Landesvorsitzende CLEMENS ROSTOCK kritisiert das zunehmende Landgrabbing in Brandenburg. „Immer mehr landwirtschaftliche Flächen in Brandenburg landen in den Händen nicht-landwirtschaftlicher sowie überregional aktiver landwirtschaftsnaher Investoren“, so ROSTOCK. Aktuell unterstreicht eine Untersuchung des Thünen-Insitituts die von den Bündnisgrünen bemängelte Entwicklung auf dem Bodenmarkt*. Aus der Sicht der Brandenburger Bündnisgrünen müsste dagegen „eine regional verankerte Landwirtschaft mit einer breiten Streuung des Eigentums an Grund und Boden unter ortsansässigen Bauern Ziel sein“.*https://www.thuenen.de/media/publikationen/thuenen-report/Thuenen-Report_52.pdf

Ökonauten ist eine Bürgergenossenschaft. Von Bürgern, für Bürger, mit Bürgern. Zur Erhaltung und Förderung kleinstruktureller Landwirtschaft, für die Unterstützung von Jungbauern und zur Vermeidung von Bodenspekulationen. Gleichzeitig fördern sie für die Mitglieder die Produktion von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln aus der Region.
http://www.oekonauten-eg.de/

 

Ökofilmtour macht Station in Schöneiche

Am 23. Februar findet eine Veranstaltung mit Filmen aus dem Bereich Ökologie und anschließender Diskussion statt. Beginn ist um 19 Uhr in der Kulturgießerei, der Eintritt ist frei.

Die Filme sind

„Das Gift auf unseren Feldern – Pestizide“. Dokumentarfilm, 45 Min.

„Ausgebrummt – Insektensterben in Deutschland“. Dokumentarfilm, 29 Min.

„Wege der Landwirtschaft“. Dokumentarfilm, 45 Min.

und ein Kurzfilmprogramm vorab. Mehr zu den Filmen unter https://www.schoeneiche-bei-berlin.de/veranstaltung/oekofilm2018

Kino Union: Free Lunch Society – Komm komm Grundeinkommen – Crowdpremiere von Mein-Grundeinkommen.de

 Donnerstag 1.Februar 20.30 Uhr

Ein Film von Christian Tod

Das bedingungslose Grundeinkommen bedeutet Geld für alle – als Menschenrecht ohne Gegenleistung! Visionäres Reformprojekt, neoliberale Axt an den Wurzeln des Sozialstaates oder sozialromantische linke Utopie? Je nach Art und Umfang zeigt das Grundeinkommen sehr verschiedene ideologische Gesichter. Entscheidend ist das eigene Menschenbild, welche Seite der Medaille man sieht: Inaktivität als süßes Gift, das die Menschen zur Faulheit verführt, oder Freiheit von materiellen Zwängen als Chance, für sich selbst und für die Gemeinschaft. Brauchen wir tatsächlich die Peitsche der Existenzangst, um nicht träge vor dem Fernseher zu verkommen? Oder gibt nicht deshalb die Erwerbsarbeit unserem Leben Sinn und sozialen Halt, weil wir es seit Jahrhunderten nicht anders kennen? Und weil wir nie gemeinsam die Freiheit hatten, uns anders zu verwirklichen? Unbestritten ist das Grundeinkommen eine kraftvolle Idee: Land, Wasser und Luft sind Geschenke der Natur.

Gedenken

Gemeinsam erinnern – Gemeinsam gedenken
Zum stillen Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2018 legten auch wir an den beiden Gedenkstätten im Schlosspark Blumen nieder.

Die Inschrift auf einem der beiden Denkmale „Sie kämpften und opferten alles – damit das Leben wieder frei und schön werde. Vergesst es nie!“

Wir haben es satt: 20. Januar ab 11 Uhr Hauptbahnhof Berlin – Demonstration

 

Abfahrt S-Rahnsdorf 10.51 Uhr, S Friedrichshagen 10.56 Uhr jeweils letzter Waggon.

Der Agrarindustrie die Stirn bieten!

Gemeinsam für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung, globale Bauernrechte und gerechten Welthandel!

Vier weitere verschenkte Jahre in der Agrarpolitik? Das können wir uns nicht leisten. Dringender denn je brauchen wir eine bäuerliche, ökologischere Landwirtschaft und gesundes Essen für alle! Doch wer etwas verändern will, legt sich mit der mächtigen Agrarlobby an. Schluss damit: Die Politik muss endlich den Interessen der Menschen folgen, statt Konzernen zu mehr Macht zu verhelfen. Deswegen müssen wir – die kraftvolle, bunte, lautstarke Bewegung – den Konzernen die Stirn bieten und die nächste Regierung in die Pflicht nehmen.

 

Weltweites Höfesterben stoppen +++ Für gesundes, gentechnikfreies Essen für alle +++ Für Bauernrechte überall +++ Für eine Zukunft auf dem Land und in der Stadt +++ Für ein solidarisches Europa – Geflüchtete willkommen +++ Für wirklich artgerechte Tierhaltung und weniger Fleischkonsum +++ Für Ernährungssouveränität und gerechten Welthandel +++ Für eine bienenfreundliche Landwirtschaft, die Umwelt und Klima schützt +++ Für eine sozialgerechte bäuerliche und ökologische EU-Agrarreform +++ Für viele junge Menschen in die Landwirtschaft +++ Gegen die Vertreibung von Kleinbäuerinnen und -bauern auf der ganzen Welt!

Abgrenzen, Ausgrenzen, Einbeziehen? Vom Umgang mit Rechtspopulisten in Parlament und Kommune

Donnerstag, 11.01.2018, 19.00 Uhr
Café der Kulturgießerei

Die Veranstaltung findet in Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg mit dem Schöneicher Bündnis für Demokratie und Toleranz statt.

Was sich in den Landesparlamenten bereits vollzogen hatte, wurde nun auch auf Bundesebene Wirklichkeit. Eine rechtspopulistische, teilweise rechtsextreme Partei ist in den Bundestag eingezogen. In  Brandenburg konnte die AfD mit rund 20 % sogar zweitstärkste Kraft werden. Gewählt wurden sie mit einem Programm, das sich u.a. gegen eine plurale Einwanderungsgesellschaft und Geschlechtergerechtigkeit richtet und  Sicherheit durch Nationalismus und autoritäre Politik schaffen möchte. In den Kommunen sind zivilgesellschaftliche Akteure und Politiker/innen nunmehr mit der Frage konfrontiert, wie mit rechtspopulistischen Akteuren umzugehen ist. Diese nutzen die Spielräume der demokratischen Ordnung zielbewusst aus, um ihren Vorstellungen mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Wie kann der Erfolg der AfD in Brandenburg erklärt werden und welche Herausforderungen ergeben sich dadurch für das Miteinander und die Debatte in der Kommune? Welche Möglichkeiten haben demokratische Akteure, mit rechtspopulistischen und rechten Akteuren und Positionen umzugehen? Wann ist ein Abgrenzen oder Einbeziehen sinnvoll?
Mit Mathias Wörsching sprechen wir über Analysen zum Wahlerfolg der AfD. Er berichtet auch von Erfahrungen aus der kommunalen Praxis im Umgang mit rechten Parteien.  Was Zivilgesellschaft und kommunale Akteure tun können, diskutieren wir mit ihm sowie dem ehemaligen Bürgermeister Heinrich Jüttner und mit Ihnen.

Mathias Wörsching ist Politologe und Historiker. Er arbeitet bei der „Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin“ (MBR). Eins
seiner Schwerpunktthemen ist die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rechtspopulismus auf kommunal- und landespolitischer Ebene.

Heinrich Jüttner war 1996-2016 hauptamtlicher Bürgermeister (parteilos) von Schöneiche bei Berlin.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Schöneicher Bündnis für Demokratie und Toleranz statt. Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung (anmeldung@boell-brandenburg.de) wird zu Planungszwecken gebeten.

Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und diesen Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser zu verweisen.

Kontakt:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V.
Tel.: 0331 2005780
Simone Klee
klee@boell-brandenburg.de
www.boell-brandenburg.de

Protestwanderung gegen Tagebauschäden am 7. Januar von Kerkwitz nach Taubendorf

Wir werden uns auch im neuen Jahr am Widerstand gegen den umweltschädlichen Braunkohletagebau in der Lausitz beteiligen und laden dazu ein, gemeinsam nach Kerkwitz zu fahren.

TREFFPUNKT: S-Bahnhof Rahnsdorf, Abfahrt nach Erkner 10.34 Uhr, erster Wagen oder Bahnhof Erkner, Abfahrt Richtung Frankfurt/Oder 10.57 Uhr, vordere Treppe

Bitte meldet euch bis 5. Januar, wenn ihr auf einem Brandenburg-Ticket mitfahren wollt.

Sternmarsch Januar 2016 / Foto: Max Becker

Aus einem Rundbrief der GRÜNE LIGA Umweltgruppe Cottbus:

Protestwanderung gegen Tagebauschäden am 7. Januar von Kerkwitz nach Taubendorf

Für Sonntag, den 7. Januar laden Anwohner und Umweltgruppen zu einer Protestwanderung gegen Tagebauschäden ein. Am traditionellen Termin des Sternmarsches gegen neue Tagebaue gibt es in diesem Jahr eine Winterwanderung von Kerkwitz nach Taubendorf.

„Nach zehn Jahren erfolgreichen Widerstands gegen die Abbaggerung von Kerkwitz, Atterwasch und Grabko wollen wir weiter zusammenhalten. Der Grundwasserentzug bedroht nach wie vor die Seen, Wälder und Schutzgebiete, die unsere Region lebenswert machen. Die Schäden nehmen seit Jahren zu und werden mit jedem Meter Tagebaufortschritt stärker.“ sagt Christian Huschga aus Atterwasch.

Der Tagebau Jänschwalde droht zudem bis auf wenige Meter an Taubendorf heranzurücken. Die Gemeinde Schenkendöbern fordert in einem Brief an die Landesplanungsbehörde einen größeren Abstand des Tagebaues zum Dorf, um die Bewohner vor Lärm und Staub zu schützen. Eine Ausdehnung des Tagebaus bis Taubendorf wäre zudem nur durch die Enteignung privater Waldgrundstücke durchsetzbar – in den Zeiten der Energiewende ein absurder Vorgang.

Treffpunkt zur Wanderung ist um 13:00 Uhr am „Dreieck“ in der Ortsmitte in Kerkwitz. Die Anreise nach Kerkwitz ist auch mit der Bahn möglich. Die 4,5 Kilometer lange Strecke führt zur Taubendorfer Mahnglocke. Dort erwarten die Teilnehmer heiße Getränke, Kuchen, Informationen und Gespräche. Veranstalter der Wanderung sind die Agenda 21 der Gemeinde Schenkendöbern und die GRÜNE LIGA Umweltgruppe Cottbus.