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Grüne Brandenburger Sommerkonferenz

23. Juni

Bundesvorsitzender Robert Habeck auf der Grünen Sommerkonferenz in Neuruppin: „Wir Grüne müssen zeigen, dass das liberale, progressive Lager eine eigene Attraktivität entfaltet.“

Bei der Veranstaltung „Grüne Sommerkonferenz“ unter dem Motto „Komm, lass uns leben“ von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nahmen auch Bündnisgrüne aus Schöneiche teil. Der Bundesvorsitzende Robert Habeck diskutierte  in der evangelischen Schule in Neuruppin (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) über das neue Grundsatzprogramm, das die Partei nach einer offen geführten Debatte 2020 beschließen will.

Damit will die Partei Herausforderungen für eine nachhaltige Politik der Zukunft angehen und Lösungen für drängende Probleme der Zukunft weiterentwickeln. 150 Gäste, darunter viele grüne Mitglieder sowie Interessierte aus Neuruppin, waren gekommen, um über die Spaltung der Gesellschaft, Demokratie, Rechtspopulismus, Bildung, Landwirtschaft, Klimaschutz, Europa als Wertegemeinschaft, Gentechnik und weitere aktuelle Themen zu diskutieren.

Im Hinblick auf den Streit der Unionsparteien zur Flüchtlingsproblematik und der Richtlinienkompetenz der Kanzlerin äußerte sich Robert Habeck: „Die Söders und Dobrindts unserer Zeit sprechen es ja ganz offen aus, sie wollen ein Europa der Vaterländer. Sie wollen eine Rückabwicklung der Politik der Union bis hinter Adenauer zurück, sie wollen Deutschland auf einen Pfad bringen, der die rechtsnationalen Kräfte stärker macht als die proeuropäischen Kräfte. Hier haben die Grünen angesichts des Drucks von rechts eine entscheidende Rolle: Wir wollen die Leidenschaft für eine proeuropäische, liberale, ökologische Politik am Leben erhalten und größer werden lassen. Mit dem sukzessiven Erfolg der AfD haben die anderen Parteien begonnen, ihnen hinterherzulaufen. Wir Grüne müssen zeigen, dass das liberale, progressive Lager eine eigene Attraktivität entfaltet.“

Programmatische Arbeit sei das Gegenteil von populistischer Arbeit, betonte Habeck. Deshalb sei das Grundsatzprogramm so sinnvoll, um durch den Prozess eine Tür aufzuschließen und die Menschen einzuladen, sich zu beteiligen und nicht zu verzweifeln, sondern weiterzudenken, dass man auch gestalten könne

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Datum:
23. Juni

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