Basis ist Boss: Brandenburger Bündnisgrüne bestimmen Spitzenduo für die Landtagswahl 2019 per Urwahl

Um das Spitzenduo für die Landtagswahl 2019 festzulegen, werden die Brandenburger Bündnisgrünen eine Urwahl durchführen. Die Kreisverbände von Frankfurt (Oder), Oberhavel, Potsdam-Mittelmark und Oder-Spree sowie die Grüne Jugend haben erfolgreich eine Urwahl beantragt.

Die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Petra Budke, erklärt dazu: „Bei uns ist die Basis Boss. Die Mitglieder entscheiden, mit welchem Spitzenduo sie im nächsten Jahr in den Landtagswahlkampf gehen. Jetzt sind die potentiellen Kandidat*innen aufgerufen, sich bis Mitte Dezember zu bewerben. Wir planen im Dezember und Januar fünf Urwahlforen, regional im Land verteilt, auf denen sich die Kandidat*innen vorstellen, ihre politischen Ziele erläutern und von der Basis kritisch befragt werden. Ich freue mich auf einen spannenden Diskussionsprozess, eingeladen sind unsere bündnisgrünen Mitglieder sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.“

Derzeit zählt der Landesverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 1.294 Mitglieder. Wer bis zum 31. Dezember 2018 in die Partei eintritt, darf mit abstimmen. Die Kandidat*innen, die zur Landtagswahl 2019 auf Platz 1 und 2 antreten wollen, bekommen bereits auf dem nächsten Landesparteitag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN BRANDENBURG in Wildau am Sonnabend und Sonntag, dem 24. und 25. November 2018, die Gelegenheit, sich vorzustellen. Mitte Januar wird der Landesverband die Briefwahlunterlagen an seine Mitglieder versenden und das Ergebnis am 15. Februar 2019 verkünden. Auf dem Parteitag am 23. Februar 2019 in Fürstenwalde wird dann schließlich die gesamte Landesliste für die Landtagswahl 2019 aufgestellt.

114 Euro von jedem EU-Bürger. Aber kaum Geld für naturverträgliche Landwirtschaft?

58 Milliarden Euro zahlen wir jährlich für Agrarsubventionen. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Doch nur ein Bruchteil davon fließt an Landwirte für Maßnahmen, die Vögel und Insekten retten. Das muss sich jetzt ändern – mit einer Reform der EU-Agrarpolitik!

Ob Feldlerche, Hummel oder Schmetterling – auf unseren Äckern zwitschert, summt und flattert es immer weniger. Die intensive Landwirtschaft und eine verfehlte Agrarpolitik der EU tragen die Hauptschuld an diesem europaweiten Vogel- und Insektensterben. Es gibt viel zu wenig Anreize für Landwirte, naturverträglich zu wirtschaften. Stattdessen fließen milliardenschwere Subventionen überwiegend in die intensive Landwirtschaft. Die Folge: hohe Pestizidbelastungen und überdüngte, ausgeräumte Flächen ohne Hecken und Ackerrandstreifen.

Jetzt müssen wir dieses System verändern, wenn wir das Artensterben aufhalten wollen. Die derzeitigen Verhandlungen zur EU-Agrarpolitik bieten uns die einmalige Chance, das Ruder noch herumzureißen. Wir müssen wieder Platz schaffen für die Natur, z.B. durch Brachen, Blühstreifen und Randgehölzen. Schreiben Sie jetzt Ihrem Europa-Abgeordneten, dass wir eine neue Agrarpolitik brauchen – für Mensch und Natur!

Hier finden Sie weitere Infos, was schief läuft in Europas Landwirtschaft und wie wir sie naturverträglich gestalten können.

Wochenmarkt donnerstags in Schöneiche

Auf dem Platz vor dem Rathaus findet seit Mitte September donnerstags von 9 – 14 Uhr ein Wochenmarkt statt. Es gibt dort Gemüse, Fisch (frisch und frisch geräuchert), einen Stand mit Pasten, Antipasti und Weißbrot, einen Biofleischer, der auch frische Nudeln hat, Stände mit Honig, Marmeladen, Wurst und vielen Lebensmitteln mehr, außerdem einen Stand mit Bekleidung und Socken. Die Auswahl ist wirklich ziemlich gut. Leider sind trotzdem nicht sehr viele Kunden bei herrlichstem (November-) Sonnenschein und alle Standbetreiber antworten auf die Frage, ob sie nächste Woche auch da seien – nur, wenn es sich lohne. Also, Schöneicher: kauft auf dem Markt, oder er wird sich nicht lange halten!

Runder Tisch zum Thema Sportplatz

Am 26. September fand der grüne Stammtisch als Runder Tisch zum Thema Sportplatzerweiterung statt. Die Erweiterung der Sportflächen in der Berliner Straße waren vorher in der Gemeindevertretung und in den Ausschüssen, aber auch online kontrovers diskutiert worden, allerdings nie mit allen Interessierten zusammen. Die Interessen der Sportvereine, die mehr Platz benötigen, um den Trainings- und Wettkampfbetrieb sowie die Jugendarbeit aufrechtzuerhalten stehen denen der Anwohner entgegen, die sich mehr Ruhe in ihrem Wohngebiet wünschen.

Wir haben dieses Angebot gemacht, weil dieses Gespräch unseres Wissens seitens der Vereine angeboten, aber noch nicht geführt worden war. Wir haben ja als Bündnis 90 eine gewisse Tradition mit runden Tischen, mit Teilnehmern aus allen politischen Lagern.

Eingeladen waren die Vorstände aller betroffenen Schöneicher Sportvereine, Vertreter*innen der Bürgerinitiative Berliner Straße sowie die Vorsitzenden der Parteien, die in der Schöneicher Gemeindevertretung aktiv sind. Wir haben uns sehr gefreut, dass fast alle kommen konnten.

Unserer Einladung sind Dirk Leonhardt von der TSGL, Mathias Huber von der IGL und Mathias Breithaupt vom FC Schöneiche gefolgt. Die Bürgerinitiative war mit Familie Schrape und Herrn Neumann vertreten und die Linke, die CDU, die FDP und natürlich die bündnisgrünen Gastgeber jeweils mit ihren Vorsitzenden. Außerdem waren zahlreiche Interessenten anwesend. Es gab heftige Diskussionen. bei denen zeitweise die Fetzen flogen.

Erstaunlicherweise gab es auch gleich mehrere mögliche Kompromisslösungen. Von den aktuellen Ideen, die hier als Informationsvorlage an die Gemeindevertretung nachzulesen sind, kamen die Varianten 1 und 3 am besten an, allerdings keine genau so, wie sie auf dem Papier steht. Die Sportler waren sich dabei einig, dass zwei Juniorenspielfelder oder drei Kleinfelder sinnvoller sind, als die Leichtathleten auf die Neubaufläche ausweichen zu lassen, weil diese nicht für alle Sportarten ausreichen würde und es auf dem bestehenden Areal bereits als Voraussetzungen für die Leichtathleten gibt. Wenn die Jugendmannschaften auf der Erweiterungsfläche trainieren, können die Leichtathleten ihre Flächen auch nutzen.

Die Mehrheit der Anwesenden sprach sich dafür aus, das Haus des Sports auf die Erweiterungsfläche zu legen, am besten mit der Anbindung und den Parkflächen zur Berliner Straße hin. Zum einen ist es logistisch praktischer, wenn die Umkleideflächen in der Nähe der meisten Sportstätten sind. Zum anderen würden bei der Variante mit dem Haus des Sports auf dem Parkplatz Babickstraße Bäume fallen und ein weiteres Wohngebiet würde verlärmt werden. Das fanden viele nicht so gut. Eine Sporthalle wird zwar benötigt, allerdings nicht unbedingt an diesem Standort. Alle Anwesenden sprachen sich auch dafür aus, die Lärmwerte nach Möglichkeit überzuerfüllen, sei es durch eine höhere Lärmschutzwand oder durch eine Hecke davor, auch aus ästhetischen und ökologischen Gründen.

Alles in allem war es eine gute Diskussion, die unsere Annahme bestätigt hat: man muss einfach mal miteinander reden, dann findet sich auch oft eine Lösung, mit der alle Beteiligten leben können. Vielen Dank für die Teilnahme und das offene Gespräch!

Angeregte Diskussion in der Kulturgießerei. Foto: Anna Kruse

RWEnde – Jetzt auf saubere Energie setzen!

RWE will den Hambacher Forst roden, um dort noch mehr Kohle abzubauen — aber wir müssen das nicht einfach so hinnehmen!

RWE ist Teilhaber in vielen anderen Unternehmen — von Innogy, Eprimo und Rheinenergie bis hin zu vielen lokalen Stadtwerken. Viele von uns sind dort Kunden, darum jetzt mitmachen und den Stromanbieter wechseln!

Und auch Kunden von anderen Anbietern können dabei sein — denn auch viele andere Versorger produzieren schmutzigen Strom. Wirklich nachhaltig ist nur echter Ökostrom! Darum: Jetzt mitmachen und wechseln!

Und das Beste: Pro Person, die wechselt, bekommt Avaaz von den Anbietern einen Betrag von 25 bis 40 Euro, den siefür die Arbeit den Umweltschützern im Hambacher Forst spenden und für den Kampf gegen Kohlekraft einsetzen!

Wer schon Ökostrom hat, kann die Kampagne jetzt teilen und überall verbreiten, damit möglichst viele Menschen sie sehen!

Den Anbieter wechseln geht schnell und einfach: Hier finden sie vier unabhängige Ökostromanbieter. Einfach auf einen der Links klicken — es dauert nur 3 Minuten!

Greenpeace Energy
Bürgerwerke
Naturstrom
Elektrizitätswerke Schönau

Jetzt die Kampagne mit Freunden überall teilen, damit noch mehr Menschen davon erfahren!

Eine durchschnittliche Familie zahlt ungefähr 1.000 Euro Strom jährlich — wenn nur 1.000 von uns den Anbieter wechseln, kostet das RWE und andere eine Million Euro im Jahr! Und wie erwähnt: Für jede Person, die wechselt, bekommen wir von den Anbietern eine Provision von 25 bis 40 Euro, die wir für die Arbeit den Umweltschützern im Hambacher Forst spenden und für den Kampf gegen Kohlekraft einsetzen! Teilen lohnt sich also!

Jetzt über die Buttons auf Whatsapp, Facebook, Twitter und per E-Mail verbreiten.

Schöneiche nimmt am Stadtradeln teil

In ihrer Sitzung am 12.9. hat die Gemeindevertretung beschlossen, dass Schöneiche 2018 zum ersten Mal bei der Aktion“Stadtradeln“ mitmacht.

Darum geht es!

Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am und beim Fahrradfahren, radelnde Mitglieder der kommunalen Parlamente, tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Radverkehrsanteil steigern

  • Achtzig Prozent der Haushalte in Deutschland besitzen ein Fahrrad, trotzdem liegt der Anteil aller Wege, die in Deutschland geradelt werden, durchschnittlich bei nur 10 % (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, 2014).
  • Nach Angaben des Fahrrad-Monitor Deutschland 2015 sind rund 82 % der Deutschen zwischen 14 und 69 Jahren der Meinung, dass sich EntscheidungsträgerInnen auf kommunaler Ebene stärker mit dem Thema Radverkehrsförderung beschäftigen sollten. Dabei sprechen sich die Befragten u.a. für den Bau von mehr Radwegen (63 %) und mehr Fahrradabstellanlagen (47 %) aus.

Kohlendioxid-Emissionen vermeiden

  • Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr (Umweltbundesamt 2016).·
  • Im Jahr 2010 verursachten Pkws und Krafträder 79 % der Kohlendioxid-Emissionen im Personenverkehr (Statistisches Bundesamt 2013).
  • Etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2ließen sich vermeiden, wenn zirka 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung 2002).

Hier kann sich jede*r, der/die in Schöneiche wohnt, arbeitet, einem Verein angehört oder lernt, anmelden und für unsere Gemeinde Kilometer eintragen. Die Aktion läuft vom 10. (rückwirkend) bis zum 30.September.

Macht mit und meldet Euch jetzt hier an!

(unter Verwendung von Textteilen von stadtradeln.de)

Gemeinde gießt Straßenbäume

Jetzt gießen – damit sie groß und stark werden.

Heute gesichtet: ein Multicar des Bauhofs, der die jungen Straßenbäume gießt. Darüber freuen wir uns und sagen danke!

Wir möchten auch noch mal zum Gießen aufrufen – es ist schon so lange so trocken, dass viele Bäume ernsthaft Schaden nehmen können, gerade die jüngeren.

Wenn Sie mithelfen möchten: hier können Sie nachlesen, wie man Bäume am besten gießt.

 

Ausbau Kieferndamm erneut verschoben

In diesem Jahr sind im Kieferndamm 20 große und alte Linden gefällt worden, um dem weiteren Ausbau der Straße Platz zu machen. Die anschließende Kostenermittlung anhand konkreter Angebote ergab, dass der Ausbau „momentan“ zu teuer sei. Eine erneute Ausschreibung einige Monate später ergab nun kein besseres Bild. Nun soll erneut abgewartet und eine weitere Ausschreibung im Spätherbst gemacht werden. Davon verspricht sich die Gemeinde bessere Preise, um den Ausbau dann im Jahr 2019 durchführen zu können.

Hier die Pressemeldung der Gemeinde: 20180809VerschiebungKieferndamm