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	<title>Kraft-Wärme-Kopplung &#8211; Bündnis 90/Die Grünen</title>
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		<title>Energiewende &#8211; Gedanken zur Kraft-Wärme-Kopplung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[franz.bretterbauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2015 18:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schöneiche]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft-Wärme-Kopplung]]></category>
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					<description><![CDATA[von Jan-Hendrik Schleimer hier mal ein paar Infos kreuz und quer aus dem Internet zur Kraft-Wärme-Kopplung. Vermutlich wisst ihr das auch eh schon alles, aber es ist halt so ein spannendes Thema [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>von Jan-Hendrik Schleimer</p>
<p><a href="http://gruene-schoeneiche.de/wordpress/wp-content/uploads/2015/03/717041_web_R_by_FotoHiero_pixelio.de_.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-7626" src="http://gruene-schoeneiche.de/wordpress/wp-content/uploads/2015/03/717041_web_R_by_FotoHiero_pixelio.de_.jpg" alt="FotoHiero  / pixelio.de" width="150" height="150" /></a>hier mal ein paar Infos kreuz und quer aus dem Internet zur Kraft-Wärme-Kopplung. Vermutlich wisst ihr das auch eh schon alles, aber<br />
es ist halt so ein spannendes Thema <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Im Bezug auf die sehr interessante Frage zur Klimaverträglichkeit einer mit fossilem Methan betriebenen KWK-Anlage. Der Vorteil ist erstmal nur, dass man insgesamt fossilen Brennstoff spart. Also wo man sonst Elektrizität im Gaskraftwerk produziert und die Wärme &#8222;wegwirft&#8220; und in der Gasheitzung Methan verbrennt, ohne eine Lichtmaschine anzuschliessen, nutzt man hier beide gleichzeitig und braucht so weniger Methan.</p>
<p>Um den ganzen Prozess unabhängig von fossilem Methan zu machen, müsste man das Methan aus regenerativen Energien herstellen, was wohl noch zu teuer ist. Biogas und Power-to-gas Verfahren sind die beiden bekanntesten Möglichkeiten. Biogas wäre  nur dann umweltfreundlich, wenn es nicht aus Maismonokulturen entstünde, d.h. nur aus Bioabfall oder menschliche und tierische Fäkalien. Die Umweltbilanz und Rentabilität von Biogasanlagen hängt laut dem Planer Philipp Scheerer, der beim &#8222;Zielkonflikte bei EE&#8220; dabei war, sehr von der Distanz ab, über die das Gärmaterial transportiert wird. Das würde zur Zeit nur für kleine Mengen reichen.</p>
<p>Die Power-to-gas Variante ist sehr interessant (Wikipedia gibt einen super Überblick<br />
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Power-to-Gas">https://de.wikipedia.org/wiki/Power-to-Gas</a>). Hierbei wird mit PV- oder Windstrom erst Wasser<br />
elektrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Wasserstoff kann man speichern<br />
und wieder verstromen. Wasserstoffspeicherung ist aber leider aufwendig. Daher folgt<br />
der zweite Schritt, die Methanisierung. Ihr liegt der Sabatier-Prozess zugrunde<br />
(<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sabatier-Prozess">https://de.wikipedia.org/wiki/Sabatier-Prozess</a>).</p>
<p>Es wird aus dem elektrolytisch gewonnenen Wasserstoff und atmosphärischem CO2 Methan<br />
gebildet. Beim späteren Verbrennen des Methans gelangt nur soviel CO2 in die Atmosphäre wie vorher<br />
entnommen wurde. In der Dimension einer industriellen Großanlage wird dies im Energiepark<br />
Morbach erfolgreich getestet (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Energielandschaft_Morbach">https://de.wikipedia.org/wiki/Energielandschaft_Morbach</a>)<br />
und auch hier in Brandenburg gibt es eine Anlage, die man vielleicht mal besichtigen könnte.</p>
<p>Ist dies also auch für privaten Einsatz möglich? Der Sabatier-Prozess braucht zur Zeit<br />
für Kleininvestoren zu teure Katalysatoren (Plantin, es gibt aber Ersatz). Aber zumindest<br />
die Wasserstoffherstellung und Speicherung ist erschwinglich. Zwei Firmen bieten bereits<br />
kleinere Lösungen an: H-Tec aus Bremen (<a href="http://www.h-tec.com/de/systems/">http://www.h-tec.com/de/systems/</a>) und Quintech<br />
aus Göppingen (<a href="http://www.quintech.de/default_en.php">http://www.quintech.de/default_en.php</a>). Beide Firmen bieten auch<br />
Demonstrationsmaterial für Lehrzwecke an, was vielleicht für den Energie Arbeitskreis<br />
interessant wäre.</p>
]]></content:encoded>
					
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