Wahlwerkstatt Bürgermeisterwahl

Sie können unser Wahlprogramm mitschreiben! Am 24.09. ab 10 Uhr soll in einer offenen Wahlwerkstatt in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr (Brandenburgische Straße 86, 15566 Schöneiche bei Berlin) der Inhalt für das Wahlprogramm unseres Bürgermeisterkandidaten Uwe Klett breit diskutiert werden. Dazu sind alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner herzlich eingeladen! Stichworte sind z.B. Wohnen, Mobilität, Bildung, Kultur, Sport, Umwelt, interkommunale Zusammenarbeit.

Grüner Stammtisch

Im September findet wieder unser beliebter grüner Stammtisch statt. Berlin hat gewählt, unsere Nachbarstadt bekommt einen neuen Senat, oder doch wieder den alten? Unser Bürgermeister lässt sich pensionieren und wir wählen einen neuen – oder eine Bürgermeisterin? Es gibt vieles, worüber wir sprechen können. Da an unserem üblichen Termin gleichzeitig Gemeindevertretersitzung ist, ziehen wir den Stammtisch auf den 21.September vor. Wir freuen uns auf Euch und Sie!

Warum stellt Bündnis 90/Die Grünen einen linken Kandidaten auf?

Uwe Klett

Bürgermeisterkandidat von GRÜNEN und LINKEN Uwe Klett (Foto: Uwe Klett)

Auf Schöneiche Online tobt die Diskussion. Müssen wir einen ex-SEDler aufstellen? Es gibt Gerüchte, er sei in der Stasi gewesen. Haben wir unser Erbe von Bündnis 90 vergessen? Wir möchten das hier in Dialogform beantworten. Wir freuen uns, die Diskussion hier in den Kommentaren fortzusetzen.

Warum haben wir Uwe Klett als gemeinsamen Kandidaten aufgestellt? 

Wir haben mit mehreren möglichen Kandidaten gesprochen und sie an unserem Wahlprogramm gemessen. Zwei haben uns schriftliche Kommentare mit ihrer Meinung dazu geschickt, vielen Dank dafür. Bei Uwe Klett schien uns die Übereinstimmung am größten, besonders bei ökologischen Themen, aber auch im Energiebereich und bei der Mobilität. Wir haben ihn zu einer Mitgliederversammlung eingeladen, gründlich ausgefragt und dann, wie das bei uns sogar mit den Spitzenkandidaten für den Bundestag passiert, in geheimer Abstimmung entschieden, ihn mit aufzustellen.

Musste es jemand sein, der in der SED war?

Nein. Es ist aber auch kein Hinderungsgrund.

Gab es schon mal gemeinsame Kandidaten von Grünen und Linken?

Ja, zum Beispiel in Oberhavel, einen Bündnisgrünen. Auch der grüne Bürgermeister in Woltersdorf wurde von den Linken unterstützt.

Was ist mit den Stasigerüchten?

Soweit wir wissen, sind es Gerüchte. Dieses Thema nehmen wir sehr ernst. Uwe Klett hat die Erklärung unseres Landesverbandes über die Mitgliedschaft in Parteien und Mitarbeit mit der Stasi unterschrieben, die wir allen unseren Kandidaten abverlangen. Danach war er weder hauptamtlicher noch inoffizieller Mitarbeiter der Stasi. Wir glauben ihm.

Wie lautet sein Wahlprogramm?

Das ist die gute Nachricht – Sie können es mitschreiben! Am 24.09. ab 10 Uhr soll in einer offenen Wahlwerkstatt in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr (Brandenburgische Straße 86, 15566 Schöneiche bei Berlin) der Inhalt für sein Wahlprogramm breit diskutiert werden. Dazu sind alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner herzlich eingeladen! Stichworte sind z.B. Wohnen, Mobilität, Bildung, Kultur, Sport, Umwelt, interkommunale Zusammenarbeit. 

Dr. Uwe Klett zum gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten von GRÜNEN und LINKEN gewählt

 – PRESSEMITTEILUNG –

Dr. Uwe Klett zum gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten von GRÜNEN und LINKEN gewählt

In einer gemeinsamen Mitgliederversammlung haben die Schöneicher Ortsverbände von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE am vergangenen Freitag eine Listenvereinigung für die bevorstehende Bürgermeisterwahl am 27.11.2016 gebildet. Als gemeinsamen Kandidaten nominiert das Wahlbündnis Dr. Uwe Klett. In geheimer Abstimmung erhielt Klett 16 Ja- und eine Nein-Stimme.

Uwe Klett wurde am 4. Juli 1959 in Potsdam-Babelsberg geboren. Er ist promovierter Diplom-Ökonom und verbrachte u.a. einen einjährigen Forschungsaufenthalt an der Universität Glasgow (Schottland). Elf Jahre lang war er als Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf sowie zuletzt acht Jahre als Bürgermeister der Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf tätig.

Ziel dieser für Schöneiche bei Berlin bisher einmaligen Kooperation zweier Parteien ist es, ein überparteiliches Angebot zum Mitwirken an den zentralen Projekten der kommenden Jahre zu formulieren.

Welche Projekte das sind, soll zunächst in einer offenen Wahlwerkstatt am 24.09. ab 10 Uhr in der Räumen der Freiwilligen Feuerwehr (Brandenburgische Straße 86, 15566 Schöneiche bei Berlin) diskutiert werden. Dazu sind alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner herzlich eingeladen! Stichworte sind z.B. Wohnen, Mobilität, Bildung, Kultur, Sport, Umwelt, interkommunale Zusammenarbeit.

„Uwe Klett ist ein Verwaltungsprofi mit jahrelanger kommunalpolitischer Erfahrung. Er kann zuhören, moderieren und hat Ideen für die zukünftige Entwicklung unseres Ortes“, begründet Fritz Viertel (LINKE) die Kandidatenwahl. Stefan Brandes (GRÜNE) fügt hinzu: Wir haben Uwe Klett aufgestellt, weil er für viele grüne Ziele steht: Erhaltung des Waldgartencharakters, Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, Transparenz und Kultur. Klett selbst sagt zu seiner Bewerbung: „Schöneiche hat sich in den letzten 20 Jahren sehr gut entwickelt. Es ist viel geschafft worden. Doch es gibt trotzdem drängende Herausforderungen, für die es tragfähiger und kreativer Lösungen bedarf. Genau die möchte ich gemeinsam mit der Einwohnerschaft und der Gemeindevertretung entwickeln.“

 

Demo – Stop TTIP & CETA! 

Schöneiche fährt gemeinsam 11.58 Uhr ab S-Rahnsdorf, 12.03 Uhr ab S-Friedrichshagen, letzter Waggon

Das Handelsabkommen TTIP gefährdet unsere Standards - deshalb gehen wir auf die Straße. Foto: Campact (CC BY-NC-SA 2.0)

Das Handelsabkommen TTIP gefährdet unsere Standards – deshalb gehen wir auf die Straße. Foto: Campact (CC BY-NC-SA 2.0)

Wir wollen gutes Essen ohne Gift und Gentechnik, eine saubere Umwelt und gerechte Arbeitsbedingungen. Doch TTIP und CETA gefährden dies und das wissen wir nicht erst seit TTIP-Leaks. Darum beteiligen wir GRÜNE uns an den bundesweiten Demonstrationen „TTIP & CETA stoppen – Für einen gerechten Welthandel“ am 17. September.

TTIP-Leaks hat bestätigt, was wir schon lange befürchtet haben. CETA und TTIP setzen wichtige Standards im Umwelt-, Verbraucher-, Sozial-, und Datenschutz aufs Spiel. Konzernlobbyisten sollen stärkere und rechtlich verbriefte Einflussmöglichkeiten bekommen. Sonderklagerechte für Unternehmen und Investoren drohen nationale Rechtssysteme und die parlamentarische Handlungsfreiheit, also unsere Demokratie, zu unterlaufen.

Trotz der von Greenpeace veröffentlichten Dokumente sind die Verhandlungen noch lange nicht transparent. Viele Texte sind nach wie vor nicht zugänglich und die Abgeordneten dürfen auch weiterhin nicht über ihre Erkenntnisse aus dem Leseraum sprechen. Daher wollen wir TTIP und CETA stoppen und auf transparenter Grundlage neu verhandeln.

Demokratie ist nicht verhandelbar! Komm zu den Demonstrationen am 17.9.

Am 17. September gehen wir deutschlandweit in 7 Städten gegen TTIP und CETA auf die Straße. Gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis demonstrieren wir für:

  • einen fairen, demokratisch kontrollierten Welthandel
  • gutes, gesundes Essen ohne Gift und Gentechnik
  • eine saubere Umwelt
  • nachhaltige Landwirtschaft
  • gerechte Arbeitsbedingungen
  • Datensicherheit & Verbraucherschutz
  • kulturelle Vielfalt

Schließ Dich uns an!

Fahrradklima-Test – Jetzt für Schöneiche abstimmen!

Bild: ADFC

Bild: ADFC

Der ADFC-Fahrradklima-Test 2016 ist gestartet. Bis zum 30. November können Radfahrerinnen und Radfahrer wieder ihre Stadt auf Fahrradfreundlichkeit bewerten und damit die Bemühungen der Verwaltung belohnen oder ihr mangelndes Interesse am Radverkehr bemängeln. Alle Infos und den Fragebogen gibt es hier: http://www.fahrradklima-test.de/

Habt Ihr schon für Schöneiche abgestimmt?

Lesung und Diskussion mit Daniel Bax (taz)

Daniel Bax (Foto: Bündnis für Demokratie und Toleranz)

Daniel Bax (Foto: Bündnis für Demokratie und Toleranz)

Seit viele der nach Europa geflüchteten Menschen aus muslimisch geprägten Ländern kommen, verschärft sich der antimuslimische Diskurs in Deutschland. Dabei sind die Debatten oft von Unwissen und Klischees geprägt. Rechtspopulistische Parteien wie die „Alternative für Deutschland“ und Bewegungen wie PEGIDA nutzen die Abneigung gegenüber dem Islam als  Treibstoff. Aber Vorurteile gegenüber Muslim*innen und ihrer Religion sind in allen Schichten und über alle politischen Lager hinweg verbreitet – in ganz Europa. Der Journalist Daniel Bax zeigt mit seinem Buch „Angst ums Abendland“, wie die übersteigerte Angst vor Muslim*innen rechtspopulistische Strömungen und totalitäre Denkweisen stärkt. Mit ihm sprechen wir über Islamfeindlichkeit in Deutschland. Wie kann rationale Religionskritik vom Ressentiment unterschieden werden? Welche Stereotype und Vorurteile bestimmen die Debatte gegenüber Muslim*innen?  Wie kann der Islam Teil einer demokratischen Einwanderungsgesellschaft sein?

Daniel Bax, ist Redakteur im Inlandsressort der »tageszeitung« und schreibt dort vor allem zu den Themen Migration, Integration und Islam. Er hat Publizistik und Islamwissenschaft studiert und gehört seit 2014 dem Vorstand des Vereins »Neue Deutsche Medienmacher« an, der sich für mehr Vielfalt in den deutschen Medien einsetzt. 2015 ist sein erstes Buch »Angst ums Abendland. Warum wir uns nicht vor Muslimen, sondern vor den Islamfeinden fürchten sollten« erschienen.

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V. in Kooperation mit dem Schöneicher Bündnis für Demokratie und Toleranz

Eintritt frei

Um Anmeldung zu Planungszwecken unter anmeldung@boell-brandenburg.de wird gebeten

Klare-Spree-Tour macht Station in Schöneiche

Unser Brandenburger Landtagsabgeordnete Benjamin Raschke, seine sächsischen Kollegin Franziska Schubert und ihr Mitstreiter Jens Bitzka machten gestern auf ihrer „Klare-Spree-Tour“ bei uns Rast in Schöneiche.

Wir hatten eine schöne Gesprächsrunde mit Mitgliedern des Schöneicher Naturschutzaktivs und Schöneicher, Woltersdorfer und Fürstenwalder Bündnisgrünen über Wasser, braunes Wasser, die Ursachen dafür, Wassermangel und viele andere Themen. Heute radeln die drei mit Schöneicher Verstärkung weiter nach Friedrichshagen zum Wasserwerk, bevor sie ihre grüne Sommertour am Kanzleramt beenden.