Stammtisch im November

2019 wählen wir eine neue Gemeindevertretung. Welche Themen interessieren Sie? Wer möchte auf die Liste? 
Wir sprechen beim nächsten grünen Bürgerstammtisch über das Wahlprogramm und welche Punkte aufgenommen werden sollen, am Mittwoch den 28.11. ab 19 Uhr im Café der Kulturgießerei.

Wir freuen uns über alte und neue Bekannte und wünschen schon jetzt frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

Der nächste Stammtisch im Jahr 2019 findet am 30. Januar statt!

Basis ist Boss: Brandenburger Bündnisgrüne bestimmen Spitzenduo für die Landtagswahl 2019 per Urwahl

Um das Spitzenduo für die Landtagswahl 2019 festzulegen, werden die Brandenburger Bündnisgrünen eine Urwahl durchführen. Die Kreisverbände von Frankfurt (Oder), Oberhavel, Potsdam-Mittelmark und Oder-Spree sowie die Grüne Jugend haben erfolgreich eine Urwahl beantragt.

Die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Petra Budke, erklärt dazu: „Bei uns ist die Basis Boss. Die Mitglieder entscheiden, mit welchem Spitzenduo sie im nächsten Jahr in den Landtagswahlkampf gehen. Jetzt sind die potentiellen Kandidat*innen aufgerufen, sich bis Mitte Dezember zu bewerben. Wir planen im Dezember und Januar fünf Urwahlforen, regional im Land verteilt, auf denen sich die Kandidat*innen vorstellen, ihre politischen Ziele erläutern und von der Basis kritisch befragt werden. Ich freue mich auf einen spannenden Diskussionsprozess, eingeladen sind unsere bündnisgrünen Mitglieder sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.“

Derzeit zählt der Landesverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 1.294 Mitglieder. Wer bis zum 31. Dezember 2018 in die Partei eintritt, darf mit abstimmen. Die Kandidat*innen, die zur Landtagswahl 2019 auf Platz 1 und 2 antreten wollen, bekommen bereits auf dem nächsten Landesparteitag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN BRANDENBURG in Wildau am Sonnabend und Sonntag, dem 24. und 25. November 2018, die Gelegenheit, sich vorzustellen. Mitte Januar wird der Landesverband die Briefwahlunterlagen an seine Mitglieder versenden und das Ergebnis am 15. Februar 2019 verkünden. Auf dem Parteitag am 23. Februar 2019 in Fürstenwalde wird dann schließlich die gesamte Landesliste für die Landtagswahl 2019 aufgestellt.

Gedenken am 9. November

Gemeinsam gedenken
Zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht vom 9. November 1938 bitten wir um Ihre Teilnahme zum gemeinsamen Spaziergang entlang der Stolpersteine mit anschließender Kranzniederlegung
Freitag, 9. November 2018, 16 Uhr
Der Spaziergang beginnt in der Eichenstraße (Höhe Hausnr. 12) und endet gegen 16:45 Uhr im Schlosspark am Denkmal für die jüdischen Schöneicherinnen und Schöneicher. Im Anschluss an die Kranzniederlegung besteht die Möglichkeit, im Rathaus die Ausstellung „Im Schatten von Auschwitz“ zu besichtigen.
Ralf Steinbrück & Beate Simmerl
Bürgermeister & Vorsitzende der Gemeindevertretung

Mitgliederversammlung Kreisverband Oder-Spree wählt neuen Kreisvorstand

Bündnisgrüne Oder-Spree starten mit neuem Vorstand ins kommende Wahljahr

Am Donnerstagabend wählte der Kreisverband von Bündnis 90/ Die Grünen Oder-Spree in Fürstenwalde einen neuen Vorstand. Nach einstimmiger Wahl wird nun Stefan Brandes aus Schöneiche die Kreisgrünen in das kommende Superwahljahr führen. Komplettiert wird der neue Vorstand mit Geschäftsführerin Anna Kruse (Schöneiche) und Schatzmeister Rainer Vogel (Woltersdorf). Als Beisitzer wurden Oliver Schink (Bad Saarow) Erdmute Scheufele (Erkner), wie auch der aus Eisenhüttenstadt stammende Landesvorsitzende Clemens Rostock gewählt. Im kommenden Jahr stehen Wahlen auf Kommunal- und Europaebene im Frühjahr und im Herbst die Landtagswahl an.

„Wir sehen uns gut aufgestellt und sind hoch motiviert“ sagte der neue Kreissprecher Brandes. „Im Gegensatz zu den vermeintlich einfachen Lösungen von Populisten stehen wir für eine weltoffene, sozialere Gesellschaft und zeigen eine klare Kante bei Klimaschutz“. Eine Haltung die immer mehr an Zuspruch gewinnt. So konnten die Bündnisgrünen nach Schöneiche, Fürstenwalde und Woltersdorf am Donnerstag die Gründung eines weiteren Ortsverbandes in Erkner – Gosen-Neu Zittau verkünden. Innerparteilich wollen die Kreisgrünen auch auf demokratische Mitbestimmung setzen. „Wir haben für die Urwahl der Spitzenkandidaten der Bündnisgrünen für die Landtagswahl votiert. Mit einer Urwahl des Spitzenduos unterstreichen wir unseren basisdemokratischen Ansatz, während andere Parteien ihre Personalentscheidungen in Hinterzimmern auskungeln,“ sagt Brandes.

Unmut regte sich bei den Bündnisgrünen über die Pläne zur Förderung von Erdgas im Süden des Kreises am Schwielochsee durch das deutsch-kanadische Rohstoffunternehmen CEP. „Geradezu schockiert sei man in der Region gewesen, dass 40 Bohrungen im Raum Schwielochsee geplant seien“, berichtet Isabell Hiekel, die nun einen Regionalverband der Kreisgrünen für den Raum Beeskow-Schwielochsee gründen möchte. „Wir haben in den letzten Jahren so viel aufgebaut und touristische Perlen entwickelt, das dürfen wir uns nicht kaputt machen lassen“, sagt Hiekel: „Kaum Steuern und Arbeitsplätze, dafür enorme Risiken für die Umwelt und die lokale Wirtschaft. Das ist mit uns nicht zu machen“.

114 Euro von jedem EU-Bürger. Aber kaum Geld für naturverträgliche Landwirtschaft?

58 Milliarden Euro zahlen wir jährlich für Agrarsubventionen. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Doch nur ein Bruchteil davon fließt an Landwirte für Maßnahmen, die Vögel und Insekten retten. Das muss sich jetzt ändern – mit einer Reform der EU-Agrarpolitik!

Ob Feldlerche, Hummel oder Schmetterling – auf unseren Äckern zwitschert, summt und flattert es immer weniger. Die intensive Landwirtschaft und eine verfehlte Agrarpolitik der EU tragen die Hauptschuld an diesem europaweiten Vogel- und Insektensterben. Es gibt viel zu wenig Anreize für Landwirte, naturverträglich zu wirtschaften. Stattdessen fließen milliardenschwere Subventionen überwiegend in die intensive Landwirtschaft. Die Folge: hohe Pestizidbelastungen und überdüngte, ausgeräumte Flächen ohne Hecken und Ackerrandstreifen.

Jetzt müssen wir dieses System verändern, wenn wir das Artensterben aufhalten wollen. Die derzeitigen Verhandlungen zur EU-Agrarpolitik bieten uns die einmalige Chance, das Ruder noch herumzureißen. Wir müssen wieder Platz schaffen für die Natur, z.B. durch Brachen, Blühstreifen und Randgehölzen. Schreiben Sie jetzt Ihrem Europa-Abgeordneten, dass wir eine neue Agrarpolitik brauchen – für Mensch und Natur!

Hier finden Sie weitere Infos, was schief läuft in Europas Landwirtschaft und wie wir sie naturverträglich gestalten können.

Wochenmarkt donnerstags in Schöneiche

Auf dem Platz vor dem Rathaus findet seit Mitte September donnerstags von 9 – 14 Uhr ein Wochenmarkt statt. Es gibt dort Gemüse, Fisch (frisch und frisch geräuchert), einen Stand mit Pasten, Antipasti und Weißbrot, einen Biofleischer, der auch frische Nudeln hat, Stände mit Honig, Marmeladen, Wurst und vielen Lebensmitteln mehr, außerdem einen Stand mit Bekleidung und Socken. Die Auswahl ist wirklich ziemlich gut. Leider sind trotzdem nicht sehr viele Kunden bei herrlichstem (November-) Sonnenschein und alle Standbetreiber antworten auf die Frage, ob sie nächste Woche auch da seien – nur, wenn es sich lohne. Also, Schöneicher: kauft auf dem Markt, oder er wird sich nicht lange halten!

Stammtisch im Oktober: wir gehen ins Kino!

Dokumentarfilm „Following Habeck“ von Malte Blockhaus

Trailer startet, wenn du aufs Bild klickst

„Also ist es ein JA“. Mit diesen Worten bestätigt Robert Habeck, Umweltminister im beschaulichen Schleswig-Holstein, was bisher viele vermuteten. Habeck will in die Bundespolitik – Spitzenkandidat seiner Partei, Bündnis 90/die Grünen für die Bundestagswahl 2017 werden. Die Kandidatenfrage klären die Grünen in einer Urwahl, bei der neben Robert Habeck auch der Bundes-Parteivorsitzende Cem Özdemir und der Bundestags-Fraktionvorsitzende Anton Hofreiter antreten.Underdog gegen Parteigrößen. Bis zur Urwahl werden noch zwei Jahre vergehen. Eine Nahaufnahme zwischen Wahlkampf und Ministeramt, Provinz und Großstadt, Sieg und Niederlage.“

Eintrittskarten hier online oder an der Abendkasse

Wir schauen uns gemeinsam den Film an und haben hoffentlich hinterher noch Zeit und Lust, aber auf jeden Fall die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

UNTEILBAR Demonstration

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN rufen zur Demo #unteilbar am 13. Oktober in Berlin auf

Die Ereignisse in Cottbus, Chemnitz und Köthen zeigen: Die Rechtsextremen marschieren wieder auf. Seite an Seite mit AfD, Hooligans und Pegida. Es ist an der Zeit, dass BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zusammen mit dem #unteilbar-Bündnis ein starkes Zeichen dagegen setzen – für eine offene und freie Gesellschaft und für Solidarität statt Ausgrenzung. Dazu erklärt die Brandenburger Landesvorsitzende Petra Budke:

„Wir rufen alle Brandenburgerinnen und Brandenburger auf, Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenverachtung entgegenzutreten. Beo der #unteilbar-Demo wollen wir zeigen: Wir sind viele, wir sind mehr! Wir setzen auch ein Zeichen gegen die Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich, gegen zu hohe Mieten in Berlin und im Speckgürtel und gegen die wachsende Kinderarmut in unserem reichen Land.“

#unteilbar-Demonstration – Solidarität statt Ausgrenzung!

am Sonnabend, 13.10.2018, Auftakt um 12 Uhr, Demo ab 13 Uhr

Treffpunkt: Alexanderplatz in Berlin

Runder Tisch zum Thema Sportplatz

Am 26. September fand der grüne Stammtisch als Runder Tisch zum Thema Sportplatzerweiterung statt. Die Erweiterung der Sportflächen in der Berliner Straße waren vorher in der Gemeindevertretung und in den Ausschüssen, aber auch online kontrovers diskutiert worden, allerdings nie mit allen Interessierten zusammen. Die Interessen der Sportvereine, die mehr Platz benötigen, um den Trainings- und Wettkampfbetrieb sowie die Jugendarbeit aufrechtzuerhalten stehen denen der Anwohner entgegen, die sich mehr Ruhe in ihrem Wohngebiet wünschen.

Wir haben dieses Angebot gemacht, weil dieses Gespräch unseres Wissens seitens der Vereine angeboten, aber noch nicht geführt worden war. Wir haben ja als Bündnis 90 eine gewisse Tradition mit runden Tischen, mit Teilnehmern aus allen politischen Lagern.

Eingeladen waren die Vorstände aller betroffenen Schöneicher Sportvereine, Vertreter*innen der Bürgerinitiative Berliner Straße sowie die Vorsitzenden der Parteien, die in der Schöneicher Gemeindevertretung aktiv sind. Wir haben uns sehr gefreut, dass fast alle kommen konnten.

Unserer Einladung sind Dirk Leonhardt von der TSGL, Mathias Huber von der IGL und Mathias Breithaupt vom FC Schöneiche gefolgt. Die Bürgerinitiative war mit Familie Schrape und Herrn Neumann vertreten und die Linke, die CDU, die FDP und natürlich die bündnisgrünen Gastgeber jeweils mit ihren Vorsitzenden. Außerdem waren zahlreiche Interessenten anwesend. Es gab heftige Diskussionen. bei denen zeitweise die Fetzen flogen.

Erstaunlicherweise gab es auch gleich mehrere mögliche Kompromisslösungen. Von den aktuellen Ideen, die hier als Informationsvorlage an die Gemeindevertretung nachzulesen sind, kamen die Varianten 1 und 3 am besten an, allerdings keine genau so, wie sie auf dem Papier steht. Die Sportler waren sich dabei einig, dass zwei Juniorenspielfelder oder drei Kleinfelder sinnvoller sind, als die Leichtathleten auf die Neubaufläche ausweichen zu lassen, weil diese nicht für alle Sportarten ausreichen würde und es auf dem bestehenden Areal bereits als Voraussetzungen für die Leichtathleten gibt. Wenn die Jugendmannschaften auf der Erweiterungsfläche trainieren, können die Leichtathleten ihre Flächen auch nutzen.

Die Mehrheit der Anwesenden sprach sich dafür aus, das Haus des Sports auf die Erweiterungsfläche zu legen, am besten mit der Anbindung und den Parkflächen zur Berliner Straße hin. Zum einen ist es logistisch praktischer, wenn die Umkleideflächen in der Nähe der meisten Sportstätten sind. Zum anderen würden bei der Variante mit dem Haus des Sports auf dem Parkplatz Babickstraße Bäume fallen und ein weiteres Wohngebiet würde verlärmt werden. Das fanden viele nicht so gut. Eine Sporthalle wird zwar benötigt, allerdings nicht unbedingt an diesem Standort. Alle Anwesenden sprachen sich auch dafür aus, die Lärmwerte nach Möglichkeit überzuerfüllen, sei es durch eine höhere Lärmschutzwand oder durch eine Hecke davor, auch aus ästhetischen und ökologischen Gründen.

Alles in allem war es eine gute Diskussion, die unsere Annahme bestätigt hat: man muss einfach mal miteinander reden, dann findet sich auch oft eine Lösung, mit der alle Beteiligten leben können. Vielen Dank für die Teilnahme und das offene Gespräch!

Angeregte Diskussion in der Kulturgießerei. Foto: Anna Kruse