Pressemitteilung: Grüne Ortsverbände wollen enger kooperieren

Die Ortsverbände von Bündnis 90/DIE GRÜNEN aus Woltersdorf, Schöneiche und Erker setzen auf eine engere Zusammenarbeit. 

Während einer Sitzung Anfang März einigten grüne Mitglieder aus den drei Orten sich auf mehr gemeinsame Veranstaltungen. „In politisch schwierigen Zeiten wie diesen ist es wichtig, gemeinsam Flagge zu zeigen.“ meint Anna Kruse, Sprecherin des Ortsverbandes BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Schöneiche.  „Wir werden dieses Jahr Veranstaltungen zu Themen wie dem Wohn- und Baudruck im östlichen Speckgürtel organisieren. Aber auch typisch grüne Themen wie Bienensterben, Flüchtlingspolitik und den Umgang mit Rechtspopulismus wollen wir angehen. All diese Themen sind ortsübergreifend, da sollten wir uns mehr austauschen und voneinander lernen. Zusätzlich planen wir im Sommer zur Vorbereitung der Bundestagswahl eine Radtour“ laut Jelle Kuiper, Sprecher Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Woltersdorf.

Für weitere Informationen:

Anna Kruse, Sprecherin Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schöneiche

Stefan Brandes, Sprecher und Gemeindevertreter BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schöneiche, Geschäftsführer Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Oder Spree

Einsatz von Streusalz in Schöneiche

Anfrage an den Bürgermeister nach § 12 Geschäftsordnung der Gemeindevertretung

Einsatz von Streusalz

Aus Gründen des Umweltschutzes ist der Einsatz von Streusalz in vielen Städten und Gemeinden verboten. Das mit dem Schmelzwasser versickerte Streusalz kann sich in Straßenrandböden über viele Jahre anreichern. Schäden an der Vegetation zeigen sich daher oft erst zeitverzögert. Bei einem überhöhten Salzgehalt im Boden werden wichtige Nährstoffe verstärkt ausgewaschen und die Aufnahme von Nährstoffen und Wasser durch die Pflanzen erschwert. Straßenbäume leiden dadurch unter Mangelversorgung, werden anfällig gegenüber Krankheiten und sterben vorzeitig ab. Besonders betroffen sind Alleenbaumarten wie Ahorn, Linde und Rosskastanie.

Deshalb frage ich Sie:

  1. Wo und unter welchen Voraussetzungen setzt die Gemeinde Schöneiche Streusalz ein?
  2. Welche Mengen Streusalz werden verwendet?
  3. Gibt es Untersuchungen zu Folgeschäden an Bäumen ?
  4. Wie sieht die Konzeption der Verwaltung aus, den Streusalzeinsatz zu minimieren?

Hier die Antworten:

weiterlesen auf www.stefan-brandes.de

Grüner Erfolg: Brücke im Schlosspark wird neu geplant

Das Fließ im Schlosspark

Auf grüne Initiative und den daraus folgenden Antrag der Fraktion Neues Forum/Grüne/Feuerwehr hat die Gemeindevertretung am 16. Februar beschlossen, die Schlossparkbrücke neu zu planen.  Warum haben wir das initiiert? Gab es nicht schon alle Varianten und eigentlich nur eine mögliche Lösung?

Für mich gab es mehrere Gründe, jetzt die Reißleine zu ziehen:

  1. Finanzielle Gründe. Die Brücke wurde bei jedem Mal darüber Sprechen teurer. Zuletzt war die Rede von 220.000 EUR. Für eine Fußgängerbrücke. Angeblich wäre es fast gleich teuer gewesen, ob man Kleinlaster drüberfahren ließe oder nicht. Ich bin da nicht so sicher, und halte das Befahren auch nicht für notwendig.
  2. Umweltschutzgründe. Für den Neubau einer Betonbrücke, wie sie bisher geplant war, müssen mehrere schöne alte Bäume fallen. Außerdem müssen die Baufahrzeuge entweder durch eine Buchenallee, wo die Gefahr besteht, dass sie die Wurzeln dauerhaft schädigen, oder durch eine meist feuchte Wiese. Wenn die Brücke dann einmal befahrbar ist, kann niemand kontrollieren, ob nicht außer dem Bauhof auch noch andere drüberfahren – das will eigentlich niemand.
  3. Ästhetische Gründe. Der Schlosspark ist unser zentralster Park und wichtig für die Erholung der Einheimischen wie für den Tourismus. Eine Betonbrücke, die deutlich massiver als die jetzige geworden wäre, würde die Ansicht im Park auf keinen Fall verschönern. Eine Holzbrücke passt einfach am besten in das Parkkonzept, das gerade von der Gemeindevertretung aktualisiert und neu beschlossen wurde.

Ja, aber ist denn Holz nicht teurer, weil es mehr Wartung braucht und nicht so lange hält? Nein, das muss nicht so sein. Die Varianten einer Holzbrücke, die in der Gemeindevertretung bisher vorgestellt wurden, waren nicht auf dem Stand der Technik. Eine hätte nur 25 Jahre gehalten, weil sie völlig ungesichert war, und eine weitere hatte ein aufwändiges Dach, was die Kosten und vor allen das Gewicht erhöht hätte, wodurch weitere Kosten für das Fundament entstanden wären. Stand der Technik ist heute eigentlich, das Dach direkt auf die Lauffläche zu legen, also diese zu beschichten. Damit lässt sich die Haltbarkeit ohne große Mehrkosten von 25 auf 60-80 Jahre erhöhen. Dazu gibt es seit Jahren Studien, z.B. diese hier. Nicht nur bei der Nutzungsdauer, auch bei den Unterhaltskosten hat sich in den letzten 25 Jahren viel getan, wie man in diesem Artikel nachlesen kann, was sich in der bisherigen Planung leid nicht widergespiegelt hat. Wir glauben, dass der bisher beauftragte Planer vor allem Erfahrung mit Betonbrücken hatte. Und deshalb haben wir diesen Text in die Gemeindevertretung eingebracht und beschlossen:

Der Bürgermeister wird beauftragt, die Schlossparkbrücke (BW1) neu zu planen. Sie soll als reine Fußgänger- und Radfahrerbrücke realisiert werden, möglichst als Holzbrücke. Für die Planung soll ein Planungsbüro mit Erfahrungen mit Holzbrücken gewählt werden. 

Wir danken allen Fraktionen und Gemeindevertreter*innen, die diesen Antrag unterstützt haben und sind gespannt auf die neue Planung.

Bündnisgrüner Stammtisch

Liebe Nachbarn, liebe Freunde,

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

wir laden Sie und euch herzlich zu unserem nächsten Stammtisch ein. Diesmal wollen wir uns mit dem Thema Bauen und Wohnen auseinandersetzen. Wie sollte sich Schöneiche entwickeln? Brauchen wir weitere Baugebiete für Einfamilienhäuser? Sind sozialer/kommunaler Wohnungsbau und ökologisches Bauen ein Widerspruch? Ist es möglich, auch kleine kommunale Wohnungen für junge Schöneicher*innen bereitzustellen, für Auszubildende und Studierende – werden diese nachgefragt? Welche Möglichkeiten bieten Wohnungsgesellschaften? Wie sieht es in anderen (Nachbar-)Kommunen aus?

Besuchen Sie uns am 22. Februar um 19 Uhr im Café der Kulturgießerei!

Wir sitzen wie immer in netter Runde zusammen und freuen uns über bekannte und neue Gesichter.

Tschetschenische Flüchtlinge in Deutschland- angekommen und integriert?

Eine Veranstaltung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Schöneiche

Unser Gast: Marit Cremer, MEMORIAL Deutschland. Dienstag, 21.02.2017, 19.00 Uhr Ort: Raufutterspeicher

Instabile gesellschaftliche Verhältnisse in immer mehr und immer größeren Regionen weltweit haben in den letzten Jahren zu einem deutlichen Anstieg von globalen Wanderungsbewegungen geführt. Menschen aus Tschetschenien stellen dabei eine große Gruppe dar, deren besondere Situation in der deutschen Öffentlichkeit oft unbeachtet bleibt.

Die Berliner Soziologin, Marit Cremer, hat mit nach Deutschland geflüchteten tschetschenischen Frauen und Männern gesprochen und ihre Lebensgeschichten analysiert. In ihrem Vortrag stellt sie dar, mit welchen individuellen Motivationen und Ressourcen die eingewanderten Tschetschenen ihr Leben in der neuen Umgebung fortsetzen und gestalten wollen bzw. können. Sie beleuchtet die Situation in der Herkunftsregion und diskutiert Chancen und Hindernisse des Ankommens und der Integration.

Marit Cremer promovierte zum Thema Bewältigungsstrategien von Flüchtlingen im Migrationsprozess. Sie leitet die Geschäftsstelle von MEMORIAL Deutschland, beobachtet für die Menschenrechtsorganisation die Situation der Bevölkerung in der Ostukraine und leitet das Forschungsprojekt: „Das Trauma der Deportation, der Rückkehr und Nichtrückkehr. Die zweite Generation der deportierten Russlanddeutschen“.

Der Eintritt ist frei.

Um eine Anmeldung (anmeldung@boell-brandenburg.de) wird zu Planungszwecken gebeten. Alle Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auch unter folgendem LINK. Leiten Sie die

Einladung auch gern an Interessierte weiter! Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „CUCHA – Cultural Challenges. Fairness und Verantwortung in unseren Kommunen“ der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in Kooperation mit dem Bündnis für Demokratie und Toleranz Schöneiche statt. Es wird mit Mitteln aus den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union kofinanziert.

Bündnisgrüner Stammtisch: Grüne Geldanlage

Grüne Geldanlage – Windenergie aus der Region

Bild: Heinrich Linse / pixelio.de

Wer möchte mitmachen beim Projekt “Windenergie aus Rehfelde”? Die Rehfelde-EigenEnergie eG informiert über den Bau von 2 Windenergieanlagen und zu den Beteiligungsmöglichkeiten. Die Bauarbeiten haben begonnen und noch im 1. Halbjahr sollen die Windräder Strom liefern.

Die Verwirklichung des Bürgerenergieprojekts in Rehfelde begrüßen wir Bündnisgrünen ausdrücklich. Wir wollen die Bürgerenergien als Rückgrat der Energiewende stärken. Wichtig ist, dass die Menschen vor Ort von den Energieanlagen profitieren können und nicht nur Großinvestoren. Die Energie aus der Region kommt bei dem genossenschaftlichen Modell in Rehfelde den Menschen in der Region zugute. Damit sorgen sie für Wertschöpfung vor Ort. Am 25.01.2017 um 19 Uhr informiert die Rehfelde EigenEnergie beim bündnisgrünen Stammtisch in der Kulturgießerei über das Projekt – und wie Sie sich daran beteiligen können.

Neujahrswünsche

Wir von  Bündnis 90/Die Grünen Schöneiche wünschen Euch und Ihnen ein paar ruhige Tage zwischen den Jahren und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

2016 haben wir ein paar Dinge erreicht. Die ersten Fahrradständer sind auf unsere Initiative gebaut worden – an der Kugi. Ein kleiner Schritt, aber auch ein Zeichen für ein beginnendes Umdenken. Bisher wurde vor allem immer über Autoparkplätze nachgedacht, von denen es in Schöneiche eigentlich genug gibt. Wir haben beschlossen, dass ab jetzt bei öffentlichen Bauten immer eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für Solarenergie gemacht wird. Und wir haben einen Bürgermeisterkandidaten mit aufgestellt, der den vierten Platz belegt hat.

2017 gibt es neue Themen, einen neuen Bürgermeister und im Herbst eine neue Bundesregierung  – und auch wieder die gleichen – wir wollen den Waldgartencharakter Schöneiches bewahren. Wir freuen uns, wenn Ihr und Sie uns dabei helfen – zum Beispiel mit Ihren Ideen und Anregungen. Bis bald!

Stichwahl – wen unterstützen die Grünen?

 

Es kann nur einen geben

Es kann nur einen geben

Am liebsten hätten wir einen richtig grünen Kandidaten gehabt, leider gibt es in der Stichwahl keinen und wir können uns auch in der Vorweihnachtszeit keinen backen. Deshalb haben wir uns die Wahlprogramme der beiden Sieger der ersten Runde angesehen. Hier sind die Programme der beiden in Kurzform:

Programm SPD: 

Quelle: http://www.ralf-steinbrueck.de/ziele

  1. Familien- und kinderfreundliches Schöneiche – Kita Jägerstr, Eltern-Kind-Zentrum, Haus des Sports
  2. Bezahlbares Wohnen in Schöneiche Warschauer Str.,  altersgerechte und Jugendwohnungen, Sanierung der Gemeindewohnungen, private Wohnbaugruppen unterstützen
  3. Barrierefreies Schöneiche Gehwege, Fahrradfreundlichkeit, ÖPNV, Straßenausbau (in dieser Reihenfolge!)
  4. Lebenswertes Schöneiche Vereine, Kultur, Gewerbe, Waldgartencharakter, Sicherheit, Verein für Sicherheitspartnerschaft
  5. Schöneiche gut verwalten Bürgernah, Mitwirkung, interkommunale Zusammenarbeit, Hallenbad, kostenloses WLAN

Programm CDU:

Quelle: http://ingo-röll.de/mein-programm-fuer-schoeneiche/

  1. Den Bürgerwillen ernst nehmen und mit der Gemeindevertretung umsetzen – Entwicklungsplan für Schöneiche
  2. Aufgaben im Dialog anpacken – Dialog, ansprechbar
  3. Dialog mit den Nachbargemeinden – Kooperation, Kreisgebietsreform aufhalten, Treffen der Bürgermeister der Region
  4. Eine attraktive Gemeinde zum Wohnen und Arbeiten für Jung und Alt – Wohnungsbau (kein Wort von sozial), Freizeit
  5. Vereine und das Ehrenamt stärken – Dialog mit den Vereinen, Feuerwehr, Ehrenämter
  6. Berücksichtigung der Senioren – Barrierefreiheit, Bau von Mietwohnungen
  7. Schöneiche für Familien – weiterführende Schule, Parks im Bürgerhaushalt
  8. Ausbau der Infrastruktur – Straßenbahn, Bus, Straßenausbau
  9. Wirtschaft als gesundes Rückgrat der Gemeinde aktiv fördern – Unternehmen ansiedeln und fördern

Hier kommen die wichtigsten Themen, die wir uns von ihnen gewünscht hätten und wo wir sie in den Programmen wiederfinden. Wir vergeben Punkte:

1 Punkt heißt: finden wir wieder

0 Punkte heißt: finden wir nicht wieder

0,5 Punkte heißt: finden wir nur teilweise oder an hinterer Stelle

  1. Erhalt des Waldgartencharakters SPD 0,5, CDU 0
  2. Ausbau der Fuß- und Radwege und der Fahrradinfrastruktur SPD 1, CDU 0
  3. Verbesserung des ÖPNV-Angebots SPD 1, CDU 1
  4. Geschosswohnungsbau für alle mit gleichzeitiger großzügiger Ausgleichspflanzung im direkten Wohnumfeld SPD 0,5, CDU 0
  5. Förderung des Naturschutzes und der Umweltbildung SPD 0, CDU 0
  6.  Einsatz für eine weitere Kita und eine weiterführende Schule für Schöneiche SPD 0,5, CDU 0,5
  7. Transparenz in der Kommunikation und Beteiligung, interkommunale Zusammenarbeit SPD 0,5, CDU 1

Damit ergibt sich ein Gesamtstand von 4:2,5 und damit ein klares Votum für die SPD und Ralf Steinbrück. Auch ei der Landtratswahl unterstützen wir nach wie vor den Kandidaten der SPD, Rolf Lindemann  wegen seines sozialen Engagements und wegen seines offenen Kommunikationsstils.

Gehen Sie am Sonntag wählen!

Der Vorstand von

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Schöneiche